Seit heute ist es endlich bestätigt, ich fahre nicht nur auf die Konferenz am 6. und 7. April sondern nehme am 8. April auch an einem der ganztägigen Workshops teil: Hercules – Flex 4 (Hero) Professional – von und mit Florian Salihovich. Das wird ein Fest. Alle, die noch kein Ticket haben schnell hier klicken, ein paar sind noch verfügbar!
Und schon wieder geht es um dasselbe Thema, der Titel hätte der gleiche sein können wir im letzten Beitrag, ich wollte aber etwas Abwechslung haben. Heute geht es mir wieder ein mal um das Missverständnis, dass HTML5 der “Nachfolger” von Flash sein wird oder könnte oder was auch immer. Ständig werde ich gefragt: Wie siehst du denn die Zukunft von Flash? Jetzt, wo es HTML5 gibt! Ich habe kürzlich einen Artikel gefunden, der mir aus der Seele spricht:
Noch ist die Verbreitung von Browsern, die HTML5 vollständig unterstützen, nicht zu vergleichen mit der Verbreitung des Flash-Plug-Ins. Wer seinen Browser testen möchte kann das übrigens hier tun: http://html5test.com
Das Video-Tag ist toll, unterstützt aber weder Streaming noch DRM. Wer seine Inhalte also schützen will, wird um Technologien wie Flash oder Silverlight nicht herum kommen.
Fast schon ein wenig traurig aber absolut wahr: So lange es Werbung im Internet gibt, wird es auch Flash geben. Bei Bannern gibt es keine Konkurrenz – und das wird auch so bleiben. Und somit behält Flash und das SWF Format seine Relevanz. Ende.
HTML5 muss nicht das Todesurteil für Flash sein wie viele es behaupten. Vielmehr können die beiden Technologien Hand in Hand funktionieren! Wer von Flash redet, meint ja häufig nur das kompilierte SWF File, aber man sollte künftig auch über die Flash IDE als Editor für HTML5 Animationen nachdenken, wie dieser Artikel zeigt:
Wie an meinem letzten Artikel zu erkennen ist, beschäftige ich mich zur Zeit mit dem Robotlegs-Framework. Für alle, die das auch tun möchten, habe ich hier ein paar Links zusammengestellt die ich für überaus nützlich halte.
Wer gerne seine Flash-Projekte in der Flash IDE bearbeiten und kompilieren möchte statt FlashBuilder zu verwenden, muss auf eine Kleinigkeit aufpassen, wenn er das Robotlegs Framework einsetzt:
In den Publish-Settings muss auf jeden Fall “Export SWC” markiert sein, andernfalls werden beim Kompilieren die Metadaten verworfen und es kommt zu Runtime-Errors. Mehr dazu hier:
Vor wenigen Wochen wurde ich von Adobe eingeladen, am Beta-Test für “AIR for Android” teilzunehmen. Kaum 24h nachdem ich begonnen hatte mich damit zu beschäftigen, war meine eigentlich fürs iPhone entwickelte App “MiniZoo” schon für Android lauffähig. Genau genommen war sie das innerhalb von nur wenigen Minuten, ich habe nur eine Weile für die Installation der Tools, lesen der Dokus und fürs Organisieren eines Developer-Accounts sowie eines Zertifikats benötigt. Nun bin ich gerade dabei alle Schritte verständlich zu dokumentiren und werde diese auf der flashconference am Freitag im Vergleich mit dem Development-Prozess von iPhone-Apps präsentieren.
Lange habe ich darüber nachgedacht, ob mein geplanter Vortrag auf der flashconference noch Sinn macht, wo Apple doch Adobe gewaltig gegen den Karren gefahren ist und iPhone-Apps, die mit Flash erstellt wurden, durch die neuen Bestimmungen “aussperrt”. Hier das Ergebnis meiner Überlegungen:
Ich werde über iPhone-Apps sprechen, aber nicht ausschließlich im Zusammenhang mit Flash
Ich werde über Flash- und AIR-Applikationen für Mobile Devices sprechen, aber nicht im Zusammenhang mit Apple
Folglich hat sich der Titel des Vortrags auch geändert in “Creating and Publishing Mobile Apps with Adobe® Flash® CS5“. Spannend wird der Vortrag allemal, wo sich doch im Bereich der Mobile Apps bei Adobe in letzter Zeit einiges getan hat und man nun mit AIR und FlashLite 3 ganz neue Möglichkeiten hat.
Etwas anderes hat sich zusätzlich geändert, denn die flashconference findet nicht wie in den letzten beiden Posts angekündigt am 6. Mai statt, sondern wurde innerhalb der FMX auf den 7. Mai verlegt.
Vor wenigen Tagen hat Google bekannt gegeben, dass nun nicht nur wie bisher Flash-Files mit statischen Content indiziert werden können, sondern nun auch extern nachgeladene Inhalte (z.B. XML) erkannt werden. Darüber hinaus werden nun auch Links in SWFs erkannt sowie Texte, die erst nach einer Interaktion des Users sichtbar werden. Die Einbindung des SWF per SWFObject und SWFObject2 stellt dabei ebensowenig ein Problem dar wie die Generation der verwendeten Scriptsprache. Wer seinen Flash-Content nicht indiziert haben möchte, kann das per “robots.txt” verhindern. Hier geht’s zum original Artikel von Google.
Ich hatte ja schon über die Superfan-Suche von Reebox und dem FC geschrieben. Nun ist dieses Seite noch mal “aufgewärmt” worden, und zwar für den Russischen Fussball-Verein CSKA.
Die Seite ist derzet unter folgender URL zu erreichen: www.cskasuperfan.com und es befinden sich schon nach nur 3 Wochen Laufzeit mehrere Hundert “Bewerber” in der Galerie. Viel Spaß beim Klicken
Die Agentur PLAN.NET aus München, deren Flashdevelopment-Team ich leite, ist seit geraumer Zeit im Adobe-Partner-Programm aufgenommen worden. Neben sehr interessanten Vorträgen die es fast im Wochenrhythmus zu sehen gibt, habe ich ab sofort auch die spannende Aufgabe an Beta-Tests für Flash und Flex teilzunehmen. Auf diesen Moment habe ich seit vielen Jahren gewartet! Ich bin sehr stolz, dass ich nun zu diesem erlesenen Kreis dazu gehöre und hoffe durch meine Tests zur Verbesserung der neuen Produkte beitragen zu können.